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Länderinformation und Immobilienkauf Costa Rica, Mittelamerika

 

Das Land Costa Rica: spanisch für Reiche Küste, früher auch Kostarika, grenzt im Norden an Nicaragua, im Süden an Panama, im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik. Das Land ist 119-282 km breit und gebirgig. Eine Gebirgskette vulkanischen Ursprungs verläuft von Nordwest nach Südost. Der Chirripo Grande ist mit 3820 m die höchste Erhebung. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in der Meseta Central, einem Plateau mit gemäßigtem Klima. Im Südosten des Plateaus liegen die Kordilleren, im Südwesten die Hauptstadt San Jos. Die karibische Küstenregion ist dicht bewaldet und sumpfig. An der südlichen Pazifikküste gehen die Savannen ebenfalls in Sümpfe über. Obwohl das Land sehr klein ist, findet man hier, bedingt durch die Nähe zweier Ozeane und die Topographie des Landes  im Pflanzen- und Tierreich einen extrem hohen Artenreichtum. 25% des Landes sind entweder unter Naturschutz oder durch Unzugänglichkeit natürlich geschützt. Die Schönheit und Urwüchsigkeit des Landes  sind wohl der Hauptgrund dafür, dass Costa Rica bei Touristen sehr beliebt ist. Costa Rica wird auch die Schweiz Mittelamerikas genannt, nicht nur wegen der bergigen Landschaft, sondern auch wegen des relativen Wohlstands und der Neutralität, die sich im Gegensatz zur Schweiz auch durch ein Fehlen der Armee ausdrückt.

 

Landschaft Costa Rica: Nur wenige Länder Mittel- und Südamerikas können mit Costa Ricas Pflanzen- und Tiervielfalt konkurrieren. Das Land ist mit tropischem Regenwald überzogen, mit steigender Höhe geht es in immergrüne Bergwälder über. In flacheren Regionen sorgen die vulkanischen Böden für fruchtbares Land. Das kleine, grüne Land, kaum größer als die Schweiz, umfaßt zwölf unterschiedliche Vegetationszonen und beherbergt dafür aber rund 5 % aller bekannten Tierarten. Auf 20.000 Hektar Regenwald leben Jaguare, Pumas, Kolibris, Wickelbären, Brüllaffen und Großkatzen des tropischen Amerika sowie verschiedene Affenarten und Wildschweine. Wer sich für die Natur interessiert, wird die Ungezwungenheit, mit der sich das Land bereisen und erkunden lässt, als Gewinn betrachten. Umweltschutz wird ganz groß geschrieben.

 

Einwohnerzahl Costa Ricas: Ca. 4.000.000

 

Sprache Costa Rica : Amtssprache ist Spanisch

 

Costa Rica Währung: Costa Rican Colon = CRC

 

Einkommenssteuer in Costa Rica: der Höchstsatz für Einkommenssteuer beträgt 30%, bis zu einem Einkommen von 180.000 USD pro Jahr zahlt man nur 10 % Steuer!

 

Wie ist das Klima in Costa Rica? Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 22 Grad, obwohl die Temperatur innerhalb des Landes natürlich sehr variiert. So ist z.B. die Temperatur in San Jose im Schnitt zwischen 22-25 Grad tagsüber und 16-20Grad in der Nacht. In Liberia (im Norden des Landes) liegt die Durchschnittstemperatur tagsüber bei  27-30 Grad und nachts bei 23-25 Grad.

 

Was für Schulen gibt es in Costa Rica? In San Jose gibt es eine deutsche Schule, die Humboldt Schule. Hier unterrichtet man zweisprachig vom Kindergarten an und ab 5. Klasse Englisch. Die Schule hat absolut ausgezeichnetes Niveau. Die Lincoln Schule kostet mehr als das Doppelte. Schulgebühren zur Zeit  400 USD / Kind / Monat plus Schulbücher und Schulkleidung etc. Das Schuljahr geht von Februar bis Dezember, große Schulferien sind von Mitte Dezember bis Anfang Februar.

 

Costa Rica Immobilienerwerb: Grunderwerb ist für jeden möglich. Selbst Ausländer, die keine permanente Aufenthaltsgenehmigung haben, haben keinerlei Schwierigkeiten, Land zu erwerben.  Die einzige Ausnahme besteht für die 200m maritime Zone. Der größte Teil der 200m maritimen Zone in CR ist Pachtland. Pachtland in dem Sinne, dass man es zwar kauft, aber an die jeweilige Gemeinde eine Pacht abführen muss. Diese Lizenzen werden nur auf Einheimische (Ticos) oder SAs, die zu 51% Ticos oder Residenten von mehr als 5 Jahren gehören, ausgestellt. Ich würde vonjeglichem Landerwerb in der maritimen Zone abraten. Man ist dort nicht sein eigener Herr. Die Gemeinden haben sehr viel Mitspracherecht, man hat eingeschränkte Bauvorschriften und die Lizenz kann einem auch wieder entzogen werden. Alles viel zu unsicher! Außerhalb der maritimen Zone hat man keinerlei Probleme. In ländlichen Bezirken hat man in den meisten Gegenden noch keinerlei Baubeschränkungen. Man muss natürlich Genehmigungen einholen, diese sind aber schnell und unkompliziert zu bekommen.

 

Kosten beim Immobilienkauf: Anwaltsgebühren zwischen 1% bis 1,5% und ca. 2,5% für Grunderwerbssteuer und sonstige Gebühren. Für eine fertige S.A. oder GmbH zahlt man ca.750 USD -800 USD. Der Käufer zahlt in Costa Rica keine Makler-Provision.

 

Wie erhalte ich eine Aufenthaltserlaubnis (Residenz) für Costa Rica? Dies ist relativ einfach, wenn man über ausreichend Eigenkapital verfügt oder ein dauerhaftes Einkommen nachweisen kann wie Rente, Zinseinnahmen etc. Man unterscheidet nach: Rentista, Pensionado und Inversionista, sowie Estudiante und Geburt eines Kindes.

 

1. Rentista: Wird sehr gern mit Rentnern in Verbindung gebracht, was nicht ganz richtig ist. Der Rentista ist ein Einkommensempfänger, der ein permanentes Einkommen nachweisen kann. Man muss nachweisen, das man pro Person 2000 USD über einen Zeitraum von 5 Jahren regelmäßig erhält. Das bedeutet, dass die zahlende Institution (Versicherung, Firma) die Zahlungen über den Zeitraum von 5 Jahren garantiert. Im einfachsten Fall zahlt man einfach den errechneten Betrag komplett auf ein Konto der Banco Nacional (BN) ein, welche bereits über Vordrucke für den Fall der Beantragung einer Residenz verfügt. Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb in Europa, werden nicht als Sicherheit akzeptiert. Dieses Geld ist keineswegs verloren. Es wird Ihnen in regelmäßigen Abständen ausgezahlt und dabei in Colones gewechselt. Bei der Verlängerung nach zwei Jahren, vom Beginn der Residencia gerechnet, muss man dann über Umtauschbelege nachweisen, dass man monatlich die ausländische Währung in die einheimische getauscht hat. Oft ist es schon nach 2 bis 3 Jahren Aufenthalt möglich, eine permanente Residenz zu beantragen. Mit einer permanenten Residenz müssen keine finanziellen Nachweise mehr erbracht werden. Wer mit seiner Familie und 2 Kindern eine Residenz beantragen will, muss auf einem Konto den folgenden Betrag hinterlegen:

2.000 USD pro Monat pro Erwachsener. Für eine Familie (Vater, Mutter, bis zu 2 Kinder) wird ein Deposit von 240.000 USD verlangt.

 

2. Pensionado: Ist wesentlich einfacher. Man muss lebenslängliche Einkünfte über einen Betrag von mind. 1.000 USD nachweisen, davon müssen 500 USD in Colones getauscht werden, als Nachweis wichtig bei Verlängerung nach 2 Jahren. Dabei ist es unerheblich, wie viele Familienmitglieder mit einwandern. Kinder bis 18 Jahre oder 25 Jahre mit Studium in Costa Rica sind inklusive. Danach benötigen die Kinder eine eigene Aufenthaltserlaubnis. Die Einkünfte können aus unterschiedlichen Quellen stammen, also aus einer Rentenversicherung, Lebensversicherung, Rente etc.

 

3. Inversionista: Wenn man in ein touristisches Objekt, wie Hotel oder Restaurant investiert, hat man bei einer Investition von ca. 300.000 USD relativ schnell und unkompliziert die Möglichkeit die Residencia zu bekommen.

 

Dann gibt es noch 2 Arten der Residancia: als Estudiante (Student) und die durch eine Geburt erlangte Residencia. Jeder, auch Schüler ohne Hochschulreife, können an einer privaten Universität in Costa Rica studieren ohne Altersbeschränkung. Ein Studium kostet ab 300 USD jährlich. Damit erhält man eine 2jährige Residenz, muss aber das Zeugnis / Noten vorlegen. Die Dauer des Studiums ist nicht begrenzt. Die 2. Art zu einer Residencia zu kommen, ist die Geburt des eigenen Kindes in Costa Rica. Dadurch erhalten alle direkten Familienangehörigen innerhalb kürzester Zeit eine permanente Residencia und unbeschränktes Bleiberecht.

 

Costa Rica ist in 7 Provinzen eingeteilt:

 

San José: Ist die am dichtesten besiedelte Provinz des Landes. Eingebettet ins Zentraltal breitet es sich gegen Nordwesten aus und überquert die eindrucksvollen Berge der Zentralkordilleren, welche Nationalparks, Waldschutzgebiete und fruchtbare Landstriche und eine große Anzahl von Kaffeeplantagen beherbergt. Die Hauptstadt Costa Ricas, San José befindet sich im Zentraltal. Eine ausgedehnte Ebene umgeben von Vulkanen und in hügelige grüne Landschaft eingebettet, spiegelt den natürlichen Reichtum, der im ganzen nationalen Territorium existiert wieder. Mitte des 18. Jahrhunderts gegr., ist San José heute eine Stadt, in die Besucher aus der ganzen Welt strömen. Sie ist reich an Sehenswürdigkeiten, und die bunte Mischung spiegelt die Geschichte eines Volkes. Die Architektur in San José ist vielseitig, ebenso die Leute, welche die Straßen frequentieren. Im nördlichen Sektor der Stadt kann man edlere Wohngebiete entdecken, die im letzten Jahrhundert besiedelt wurden. Es gibt eine große Anzahl Häuser und Gebäude mit europäischer Inspiration, die aber gleichzeitig einen eigenen, costarikanischen Baustil aufweisen.

 

Heredia: Ist die kleinste Provinz Costa Ricas. Es ist ein Dorf welches für seine Tradition aus der Kolonialzeit und Architektur geschätzt wird. Eine große Anzahl der typischen Ziegelhäuser kann in den langläufigen Gemeinden von Heredia, in Barva und Santa Domingo bewundert werden. Die Stadt Heredia, besser bekannt unter der Bezeichnung “Stadt der Blumen", wurde 1706 gegründet, einer Initiative zur Folge von etwa 150 Familien, die in diesem Gebiet ansässig waren. In Heredia gibt es ebenso noch eine große Anzahl von Kaffeeplantagen, viele davon wurden in das Programm von Tourenanbietern mit aufgenommen. Auf diese Weise lässt sich der Ernteprozess, das Trocknen und das Rösten des Kaffees für den Touristen hautnah miterleben. Unter den herrlichen Naturgebieten der Provinz Heredia gehört der Vulkan Barva, ein Koloss, der sich im westlichen Teil des Nationalparkes Braulio Carrillo befindet und sich über 2.906m erhebt. Die Vegetation, welche den schlafenden Riesen umgibt, ist einzigartig. Der tropische Regenwald wird behaust von hunderten von Pflanzen- und Tierspezien. Die üppige Vegetation des Nationalparks Braulio Carrillo beeindruckt ebenso mit einer großen Anzahl von Wasserfällen und Flüssen, einige davon werden ebenso für die Ausübung von Abenteuersportarten genützt. Der Sarapiquí Fluss stellt eine weitere Attraktion der Provinz Heredia dar. Dieser majestätische Flusslauf führt quer durch eine reiche Vegetation, vorbei an den Wohnplätzen vieler Vögel. Ebenso ist die Strömung des Flusses ideal für jene, die für beim Wassersport schnelle Strömungen mit einem mäßigem Schwierigkeitsgrad bevorzugen. Das hügelige Gebiet von Heredia, bevor es mit den Zentralkordilleren zusammentrifft, ist charakterisiert durch seine weitläufigen Wälder und das angenehme Klima. Viele Menschen siedeln sich gerne in diesem grünen Landschaftsgebiet, entfernt vom Lärm der Großstadt, an.

 

Guanacaste: Eine großzügige und warme Provinz, ist auch für die Viehzucht und ihre spektakulären Strände bekannt. Es ist die trockenste Region von Costa Rica, speziell die Küstenzonen. Guanacaste wurde 1824 ein Teil von Costa Rica und agierte als unabhängige Provinz. Dieses Gebiet ist aufgrund seines natürlichen und kulturellen Reichtums von großer wirtschaftlicher Bedeutung für Costa Rica. Einige der besten Strandhotels der Welt haben sich an den Stränden von Guanacaste angesiedelt. Guanacaste ist berühmt für seine Strände und die Sonne, und das ist es auch was die Besucher entlang der weitläufigen Küstenlinie wahrlich genießen können. Der Strand Tamarindo gilt als einer der beliebtesten, besonders im Hinblick auf das Nachtleben und der großen Anzahl an Besucher. Ohne lange Anfahrtszeit erreicht man schnell den Strand Flamingo, ein idealer Platz für jene, die ein Mischung von erstklassigen Hotels und heiterer Umgebung suchen. In weiterer Folge rangieren die Strände Samara und Santa Theresa unter den Beliebtesten der Küste von Guanacaste. Der Strand „Playa Grande“ gemeinsam mit dem Nationalpark Las Baulas bietet Schutz für die Lederschildkröten welche jedes Jahr ihre Eier an seinen Küsten ablegen. Tamarindo bietet eine Mischung von weissen Sandstränden und Mangroven. Viele andere Strände machen das Angebot der Küste von Guanacaste komplett: Der Strand von Carrillo, Ostional, Manzanillo oder Coyote sind einige deren, die eine der größten Provinzen Costa Ricas auf besondere Weise bereichern.

 

Puntarenas: Auch bekannt unter der Bezeichnung “Die Perle des Pazifiks”, die größte Provinz von Costa Rica. Diese langgestreckte Provinz bietet eine Anzahl von verschiedenen Stränden, Nationalparks, Naturreservaten von außerordentlich großer ökologischer Bedeutung und bildet einen Übergang zwischen den trockenen tropischen Böden von Guanacaste und den gründen Wäldern des Zentralpazifiks. Im Hafen von Caldera und in der Stadt Puntarenas kommen täglich hunderte Touristen an, die von einer Reihe von Kreuzfahrtschiffen stammen, die an der Küste anlegen. Zielort einiger dieser Schiffe ist der Panamakanal und die Passagiere haben im Zuge der Durchreise die Möglichkeit das Innere von Costa Rica zu erforschen und ihre Kreuzfahrt einige Tage später vom Hafen Limón in der Karibik aus, fortzusetzen. Das biologische Reservat Carara beherbergt eines der wichtigsten Naturerben von Puntarenas. Dieses Reservat erstreckt sich über 11.600 Acre, bestehend aus Waldgebiet und Mangroven. Im Süden von Puntarenas befindet sich der Nationalpark Corcovado. Unter seinem Dach lebt eine bedeutend große Anzahl und Vielfalt an endemischen Spezien, wie beispielsweise der Goldene Frosch oder eine große Anzahl von amerikanischen Krokodilen, die die Ufer des Tarcoles Flusses bewohnen.

 

Cartago: einst war Cartago die Hauptstadt von Costa Rica, bis 1823, als dieser Titel in der Folge an San José übertragen wurde. Es handelt sich um eine relativ kleine Provinz. Der Region kommt im Hinblick auf die Kolonialkunst eine große Bedeutung zu. Das beste Beispiel dazu ist der Tempel in Orosi, dessen Erbauung auf das Jahr 1743 zurückreicht, ein historisches Juwel, welches ebenso Zeuge der Geburt einer Nation gewesen ist. Cartago besitzt ein feucht-tropisches Klima, seine hügelige Landschaft setzt sich aus 2 Gebirgszügen zusammen: den Zentralkordilleren, wo sich auch der Vulkan Irazu und Turrialba befinden und der Talamanca-Gebirgszug, wo der imposante Berg Chirripó emporragt, mit 3.820m die höchste Erhebung Costa Ricas. Die Hauptattraktion von Cartago jedoch ist der Vulkan Irazu, ein prächtiger Riese, der immer noch aktiv ist und dessen fünf Krater jährlich tausende Touristen anzieht. Mit 3.432 Metern über dem Meeresspiegel ist der Irazu die höchste vulkanische Erhebung des Landes. Ihm entspringen eine Reihe von Flüssen, die das Einzugsgebiet der Flussläufe Chirripó, Reventazón, Sarapiquí und Grande de Tárcoles versorgen.

 

Alajuela: Ist eine der weitgedehntesten Provinzen Costa Ricas und wird auch Mango-Land genannt. Sein Gebiet erstreckt sich gegen Norden bis zur Grenze zu Nicaragua. Alajuela Stadt wurde 1782 erbaut und ist die Wiege von berühmten, historischen Personen, wie beispielsweise Juan Santamaría, der 1856 eine wichtige Rolle in der Schlacht bei Rivas spielte und das Haus, in dem sich die Gegner verschanzt hatten,  in Brand steckte. Diese Provinz besitzt einen beneidenswerten Naturreichtum, seine unterschiedliche Landschaftsprägung reicht von Regenwäldern bis hin zu einer Fülle von Ebenen im Norden. Seinen Besuchern stehen zwei der eindrucksvollsten, aktiven Vulkane zur Auswahl: Der Vulkan Arenal (aktivster Vulkan der Erde) und der Vulkan Poás in den vulkanischen Zentralgebirgsketten. Aufgrund seines herrlichen Panoramas gilt der Vulkan Poás als einer der prächtigsten Vulkane Costa Ricas. In seiner Umgebung lassen sich unter anderem viele Naturgebiete bestaunen: vom Nebelwald bis zu Gebieten mit spärlicher Vegetation, wo Spezien wachsen, die sich an die Gasemissionen des Vulkans und an seinen Klimafaktor angepasst haben.

 

Limon: Die karibische Provinz ist ein Naturparadies. Sie wird aus einer Kombination von dichten Djungelgebieten, gewaltigen Bergen und paradiesischen Stränden geformt. Limón besitzt den größten prozentuellen Anteil geschützter Erde von Costa Rica und ebenso eine große Vielfallt an Fauna und Flora. Seine Vegetation ist üppig, wie auch die Kulturen, die sich über die ganze Provinz verteilen. Die Autostraße, die von San José nach Limón führt, kreuzt den eindrucksvollen Nationalpark Braulio Carrillo. An dieser Stelle beginnt eine wunderschöne Reise bis zu den Niederungen der Karibik, begleitet von einem signifikanten Temperaturwechsel und einem herrlichen Panorama.
Das weitläufigste Gebiet Limóns ist der Nationalpark Tortuguero im Norden der Provinz. Eine unendliche Weite kennzeichnet das geschützte Gebiet. Im Hinblick auf den Artenschutz der grünen Schildkröte und seiner Laichzeit stellt dieses Gebiet an der atlantischen Küste einen der bedeutendsten Plätze des amerikanischen Kontinents dar. Die Stadt Limón ist der erste Anfahrtsknotenpunkt für die Besucher der Karibikseite. Für Costa Ricas ist der Hafen von Limón von großer wirtschaftlicher Bedeutung, ebenso die multikulturelle Mischung der Bevölkerung, welche die Geschichte dieser Region über einen langen Zeitraum hinweg geprägt hat. Reist man nach Süden so erreicht man nach etwa einer Stunde Cahuita, ein typisches, karibisches Städtchen. Aufgrund des lebhaften kulturellen Bevölkerungsbildes, aber auch wegen der Schönheit des Nationalparks Cahuita, welcher ein weitläufiges Korallenriffgebiet schützt, hat sich Cahuita zu einem Anziehungspunkt für Touristen entwickelt. Das Unterwasserspektakel ist einzigartig. Eine langgezogene Korallenriffkette und eine gigantische Vielfalt an tropischen Fischarten sind eine wichtige Attraktion des Nationalparkgebietes. Seine ruhigen Gewässer werden deshalb oft und gerne von Schnorchel-Liebhabern besucht.

 

 

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